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Headless CMS der t-online kommt aus der Cloud

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image Rasen vertikutieren statt Olaf Scholz (Screenshot: t-online.de 19.5.2022)

Headless CMS der t-online kommt aus der Cloud, genau wie der publizer

Das, was die t-online Teams um Florian Harms, Miriam Arnoldy und Robert Becker in den letzten zwei Jahren aufgebaut haben, ist beeindruckend. Das, was sie in den nächsten zwei Jahren vorhaben, ambitioniert.

Im Jahr 1995 wurde T-Online als Internet- und E-Mail-Provider von der Telekom gegründet und nach und nach zum Newsportal mit Live-Streams umgebaut. Im Jahr 2015 verkaufte die Deutsche Telekom das Portal t-online.de für 300 Millionen Euro an den Anzeigenvermarkter Ströer.

Aktuell arbeiten in Berlin rund 150 Journalistinnen und Journalisten, die täglich aus der Welt und Deutschland berichten. Im IVW Ranking wechseln t-online. und Bild.de regelmäßig die Plätze 1 und 2. Florian Harms, der Chefredakteur, glaubt fest daran, dass er und sein Team t-online. zu einer medialen Autorität entwickeln können. Dies soll durch eine klare Positionierung gelingen.

  1. t-online. steht in der Mitte der Gesellschaft
  2. klare Trennung von Meinung und Fakten
  3. volle Transparenz, alle Quelle werden offengelegt

Harms hört genau hin, was die Menschen wollen: „Für viele ist es wichtiger zu wissen, wie sie ihren Rasen vertikutieren als das, was Olaf Scholz sagt. Und das nehmen wir ernst“, sagte er auf der diesjährigen OMR Konferenz in Hamburg.

t-online. greift auch regionale Verlage an

National ist t-online. bereits ein Top-Player im Newsbereich. Bis 2024 will Harms jedoch auch noch zur führenden und vertrauenswürdigsten Medienmarke im Regionaljournalismus werden. Ein Bereich, wie er sagt, aus dem sich immer mehr Verlage zurückziehen, obwohl 98 Prozent der Menschen an lokalen Informationen interessiert seien. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen weitere 100 Journalisten eingestellt werden. Damit geht t-online. in die Offensive und macht den regionalen Verlagen ordentlich Konkurrenz (siehe auch).

Technologie macht guten Journalismus besser

Neben der redaktionellen Offensive, sollte auch ein neues cloudbasiertes CMS für t-online. entwickelt werden – in 18 Monaten. Als Robert Becker 2020 den Lead übernahm, dachte er sich, „ihr seid verrückt.“ Doch am Ende hat alles funktioniert: 60 Entwickler, 50 Iterationen und 30 Variantentests der Website haben erreicht, dass die neue Website Anfang Mai live gehen konnte. Technologisch setzten Becker und sein Team auf das React und Next.js, sowie ein eventgetriebenes Backend.

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Wenn ein Vermarkter zum Publisher wird

Der Schritt von Ströer t-online. im Jahr 2015 zu kaufen, war strategisch absolut richtig. Als Vermarkter hatte und hat Ströer Zugang zu allen Werbekunden in Deutschland. Früher musste man Reichweite auf anderen Portalen einkaufen, um Werbekunden zu platzieren. Heute produziert Ströer mit t-online. eine eigene relevante Reichweite und hat so die Wertschöpfung erweitert. Außerdem hat sich Ströer dadurch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Vermarktern aufgebaut. Ströer liefert im Jahr insgesamt rund 110 Milliarden Anzeigen aus, sogenannte AdImpressions, und über 220 Millionen Mal wurden diese Anzeigen geklickt. Das entspricht einer Klickrate von 0,2 Prozent.

Der große Vorteil von t-online. und Ströer ist, dass die Werbung kontextbezogen ausgespielt werden kann. Das bedeutet, dass Werbekunden sich in für sie relevanten Themenumfelder platzieren lassen können. TAG-basiert kann genau ermittelt werden, wann welches Umfeld in welcher Tiefe funktioniert.

Vermarktungschefin Miriam Arnoldy ist stolz auf ihr „Reichweitenmonster“ t-online..


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