1.000 neue Lokalmedien fordert Sebastian Turner auf Spiegel Online

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1.000 neue Lokalmedien fordert Sebastian Turner auf Spiegel Online

In einem Gastbeitrag auf Spiegel Online betont Sebastian Turner, dass es trotz einfacher und günstiger Möglichkeiten zur Medien-Gründung kaum neue Initiativen gibt. Er stellt die Frage, wie man dies ändern könnte, und argumentiert gegen die Subventionierung der Zustellung von Zeitungen als Lösung.

Der Autor: Sebastian Turner

Sebastian Turner hat umfassende Erfahrungen im Medienbereich, unter anderem als Gründer des "Medium Magazins", Vorstandsvorsitzender von Scholz & Friends und Herausgeber des "Tagesspiegel".

Das Marktzutrittsparadox im Lokaljournalismus

Turner beschreibt das Paradox, dass trotz erleichtertem Marktzugang die Anzahl lokaler Informationsquellen abnimmt. Er betont die Notwendigkeit, an diesem Paradox anzusetzen, um lokale Medienvielfalt und Demokratie zu stärken.

Verschwinden der traditionellen Marktzutrittsbarrieren

Früher waren hohe Kosten für Druck und Zustellung eine Barriere für neue Medien. Heute sind diese Hürden aufgrund der Digitalisierung nicht mehr vorhanden, was theoretisch neue Möglichkeiten eröffnet.

Problematik der bestehenden Lokalmedien

Traditionelle Lokalmedien kämpfen mit steigenden Kosten. Beispielsweise sind die Preise für die "Bild"-Zeitung auf 1,30 Euro gestiegen, was die Herausforderungen der Branche unterstreicht.

Kritik an öffentlicher Zustellförderung

Turner kritisiert öffentliche Zustellsubventionen, die er mit einer "Dieselprämie" vergleicht, da sie veraltete Strukturen festigen, anstatt das grundlegende Strukturproblem zu lösen.

Mangel an neuen digitalen Lokalmedien

Trotz der Vereinfachung der Medien-Gründung gibt es nur wenige neue lokale digitale Nachrichtenangebote, etwa in Städten wie Konstanz oder Nürnberg, während andere, wie in Altona und Heddesheim, gescheitert sind.

Vorschläge zur Förderung digitaler Lokalmedien

Turner schlägt vor, Gründerstipendien und -zuschüsse oder Kreditbürgschaften für Lokalmediengründungen zu verwenden, um unternehmerisch denkende Journalisten zu fördern.

Fallbeispiel: Digitale Umstellung der »Märkischen Allgemeinen«

Die "Märkische Allgemeine" konnte ihre Abonnentenzahl von 2500 auf 3300 erhöhen, indem sie von der Printzustellung auf digitale Aboformen umstellte, was die Machbarkeit und den Erfolg digitaler Angebote illustriert.

Schlussfolgerung und Ausblick

Turner schlägt vor, die geplanten 200 Millionen Euro Zustellsubventionen stattdessen zu nutzen, um 1000 neue digitale Lokalmedien zu schaffen, was in jedem Landkreis mindestens zwei neue Medien bedeuten würde.

Die richtige technische Plattform für digitalen Lokaljournalismus

Während der Artikel diesen Punkt nicht direkt anspricht, ist es wichtig zu erkennen, dass die Auswahl einer geeigneten technischen Plattform entscheidend für den Erfolg digitaler Lokalmedien ist. Sie sollte einfache Content-Erstellung und -Verwaltung ermöglichen.

Sitting Wolf

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