BGH Urteil zu Cookies – ein Umdenken für Verlage und professionelle Blogger ist nötig

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Pixabay (Einladung_zum_Essen)

BGH Urteil zu Cookies – ein Umdenken für Verlage und professionelle Blogger ist nötig

Verlage und professionelle Blogger setzen fast ausschlie├člich auf Werbeintegrationen von Drittanbietern, um ihr digitales Angebot zu refinanzieren. Das BGH Urteil bietet f├╝r einige Publisher mit existierendem Kundenstamm aber auch eine gigantische Chance sich aus der Abh├Ąngigkeit der US-Giganten zu befreien, wenn sie jetzt konsequent entscheiden.

 

Was sind die Kernpunkte des Urteils?

 

  • Werbe-Cookies m├╝ssen aktiv vom Nutzer zugelassen werden, ein einfaches ÔÇ×OkayÔÇť reicht nicht
  • F├╝r Websitebetreiber k├Ânnte damit eine wichtige Refinanzierungss├Ąule wegbrechen
  • Technologisch und wirtschaftliche Herausforderungen in den n├Ąchsten Monaten
  • Tech-Giganten mit Browser k├Ânnten die heimlichen Profiteure sein

Das gestern vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe verk├╝ndete Urteil (Rechtssache Planet49 (Az. I 49 7/16)) zur verpflichtenden Zustimmung von technischen und werblichen Cookies durch den Nutzer hat weitreichende Folgen f├╝r Onlineverlage, professionelle Blogger und Websitebetreiber.

 

Das Tech-Magazin T3N sieht in diesem Urteil ÔÇ×einen Paradigmenwechsel f├╝r den OnlinewerbemarktÔÇť, der letztlich kommerzielle Folgen f├╝r digitale Publisher haben wird. Durch das Urteil wird es schwerer und auch weniger attraktiv personalisierte Werbung ├╝ber Third-Party-Cookies auszuspielen.

 

Der in der FAZ zitierte Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) beklagt sich dar├╝ber, dass das Urteil kein ÔÇ×digitales Augenma├čÔÇť bes├Ą├če. Vizepr├Ąsident Thomas Duhr f├╝gte an, dass die Grundlage f├╝r dieses Urteil bereits sechs Jahre zur├╝ck liegen w├╝rde und sich seitdem vieles ver├Ąndert h├Ątte.

 

Third-Party-Cookies f├╝r Werbung d├╝rften sterben

 

Cookies von Drittanbietern haben es immer schwerer. Zum einen m├╝ssen Nutzer aktiv einwilligen, dass sie Cookies akzeptieren, die ihr Surfverhalten mit dem Ziel auswertet, ihnen ├╝berall ÔÇ×passendeÔÇť Werbung anzeigen zu k├Ânnen. Zum anderen blockieren immer mehr Browser diese Third-Party-Cookies von sich aus. Letztlich d├╝rfte diese Entwicklung Google mit dem Browser Chrome in die H├Ąnde spielen und die Macht von Alphabet Inc. weiter ausbauen.

 

Was bedeutet das jetzt f├╝r Publisher und Verlage?

 

Neben den technischen Umbauten, die einige H├Ąuser jetzt an ihren Portalen vornehmen m├╝ssen, damit sie den Vorgaben des BGH entsprechen, ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt noch einmal die eigene digitale Ausrichtung und das Gesch├Ąftsmodell zu hinterfragen. Gerade Verlage machen mit Ihren Inhalten und Reichweiten die Tech-Giganten reich. Warum? Weil die Tech-Giganten sehr viel ├╝ber die Nutzer wissen, die Verlage aber nicht. Die Assets der Verlage sind die Artikel und die m├╝ssen in den Mittelpunkt der Wertsch├Âpfung r├╝cken. Die Relevanz der Werbeanzeige darf nicht mehr am Nutzer via Cookie h├Ąngen, sondern am Artikel selbst. Verlage m├╝ssen selbst in die Lage versetzt werden, relevante Werbung f├╝r Nutzer auszuspielen. Und das k├Ânnen sie auch, denn sie haben ja bereits 3 von 4 Komponenten, die daf├╝r notwendig sind:

 

  1. Die Inhalte
  2. Die Leser
  3. Die Werbekunden (aus der Printdatenbank)

Was fehlt ist eine Technologie, die diese Komponenten orchestriert. Eine Plattform, die f├╝r und mit den Verlagen an der Zukunft des digitalen Journalismus arbeitet. Eine Plattform, die den Verlagen die Datenhoheit und 100 Prozent der digitalen Werbeerl├Âse garantiert.

 

Der publizer┬« bietet alles, was ein digitaler Publisher braucht, um in Zukunft im Internet zu monetarisieren ÔÇô egal ob durch Werbung, eine Paywall / Registerwall oder ein Mischmodell. Der publizer┬« setzt einen wertstiftenden Standard f├╝r all die Content-Produzenten, die verstanden haben, dass ein relevanter Inhalt die beste Basis f├╝r relevante Werbung ist.

 

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Quellen:

https://t3n.de/news/bgh-urteil-cookie-tot-seht-ein-1285293/

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/bgh-urteil-cookie-zustimmung-darf-nicht-voreingestellt-sein-16789925.html

https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/internetwirtschaft-was-das-cookie-urteil-des-bgh-fuer-die-internetwirtschaft-bedeutet/25868182.html?ticket=ST-4427775-2L0JLvOFpMTRgekedoIM-ap2

 

Thomas Sitting Wolf

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